visigoth conquerorsoathVISIGOTH aus Salt Lake City brachten 2015 ein echtes Überflieger-Debüt „The Revenant King“ heraus, welches ich auch heute noch gerne auflege. Natürlich war ich happy zu hören, dass nun ein neues Album ansteht. Vorab gab es ein Video mit dem Song „Warrior Queen“ zu hören, welches ganz klar die Erwartungen nach oben schraubte. Dieser Göttertrack wäre auch auf dem Erstling eines der Highlights gewesen. Super Aufbau, toller Refrain. Epic Metal at it's best.

Kurz darauf kam der Promolink zum Album und die Ernüchterung war groß. Besagter Song ist mit Abstand der beste Beitrag auf diesem Silberling! Zum ersten fällt die deutlich dünnere Produktion negativ auf. Wo ist die Power? Wo die Kreativität? Dann gibt es eine Tendenz zu eingängigeren Songs mit teilweise erschreckend banalen Singalong-Refrains. Es gibt allerdings mit „Traitor's Gate“, “Hammerforged” und „Blades In The Night“ drei weitere tolle Nummern, die an die älteren Stücke anknüpfen können. Der Rest ist ganz ordentlich, kann aber das Niveau des Vorgängers nicht erreichen. Der Obskuritäten- bzw. Kauzfaktor ist völlig verschwunden. VISIGOTH? Dann doch lieber OSTROGOTH! (Ralf)

Bewertung:

Ralf7,0 7 / 10

Anzahl der Songs: 8
Spielzeit: 42:25 min
Label: Metal Blade Records
Veröffentlichungstermin: 09.02.2018

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